Interview mit Vivek Dhaka

Zunächst würden wir gerne etwas über Ihre Person erfahren!
Ich bin 23 Jahre alt und stamme aus Jhunjhunu, einer Stadt im Westen von Indien. Nach der Schule bestand ich die Zulassungsprüfung zum Ingenieurstudium, IIT-JEE und entschied mich für einen Bachelor in Chemieverfahrenstechnik am Indian Institute of Technology Delhi. Neben der Arbeit spiele ich gerne Schach, genieße die Natur und höre klassischen Jazz.

Sie begannen Ihre Laufbahn bei KROENERT 2014 mit einem Praktikum. Erzählen Sie uns, was Sie zum Umzug von Indien nach Deutschland bewogen hat und zur Aufnahme des Traineeprogramms bei KROENERT.
Nach dem zweiten Jahr an der Uni konnte ich einen Sommer in Thailand an der Chulalongkorn University als Praktikant arbeiten, dies gab mir einen direkten Eindruck der Freuden und Mühen in der Forschung. Es war eine solch erhebende Erfahrung, dass ich mich entschloss, zum Ende des vorletzten Jahres nach einem Forschungspraktikum zu suchen, dabei traf ich auf Dr. Daniel Eggerath, früher Leiter der Prozesstechnik bei KROENERT. Er schlug vor, dass ich mit 'Wicklungen' arbeiten sollte, ein Thema, mit dem ich mich gar nicht auskannte. Es klang nach einer Herausforderung, und das war genau das, was ich suchte.

Erläutern Sie Ihre Rolle und Ihre Verantwortungsbereiche innerhalb der Firma / der Abteilung.
Als Teil des Teams im Technology Center besteht meine Rolle darin, theoretische Modelle für verschiedene Prozesse (Beschichten, Trocknen, Aufwickeln, etc.) und Techniken, die in der Konversionstechnik auftreten, zu entwickeln, einzubinden und zu validieren.

Welche Ziele möchten Sie als Prozessingenieur erreichen? Was bedeutet das im Detail und warum sind diese Ziele so wichtig?
Unser Ziel ist es, Prozess-Knowhow zu verbessern und meine Aufgabe besteht darin, greifbare Ergebnisse in jedem Projekt zu erzeugen. Dies soll unser Verständnis erweitern und zum Wachstum der Firma beitragen, den dann kann KROENERT Prozesse verkaufen und sich als mehr als nur ein Hersteller von Beschichtungsmaschinen erweisen.

Wie unterscheidet sich die Arbeitskultur hier von der in Indien?
Auch wenn die Arbeitskultur in Indien höchst vielfältig und regionsbezogen ist, gibt es doch einige Eigenschaften, die einfach in einem größeren Zusammenhang geprüft werden können. Kommt es zum Beispiel zur Anpassung an neue Situationen, sind Inder von Natur aus recht flexibel, während die Deutschen strukturierter sind und lieber im Voraus planen. Es fiel mir außerdem auf, dass es in Deutschland eine klare Trennung von Wochentag und Wochenende gibt. Inder ziehen dort nur eine sehr dünne, kaum merkbare Linie.In Bezug auf Arbeitsstil folgen Inder einer hierarchischen Struktur mit indirekter Kommunikation statt gerade heraus zu sein, was zu unnötigen Verzögerungen führt.

Welche interkulturellen Unterschiede sind im Berufsleben wichtig?
Nachdem ich einige Zeit in Thailand und jetzt fast ein Jahr in Deutschland verbracht habe, kann ich nur bestätigen, dass Arbeit in multikulturellen Umgebungen einem immer die Augen öffnet und bei der eigenen Entwicklung eine wichtige Rolle spielt. Es eröffnet gegenseitige Möglichkeiten zu lernen, fördert eine globale Denkweise und beseitigt die Gefahr, alternative Perspektiven eines bestimmten Szenarios zu übersehen.

Was ist Ihr Lebensmotto?
Immer abschließen

 

 

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