Interview mit Florian Lemm

1. Zunächst würden wir gerne etwas über Ihre Person erfahren!

Das Interesse am Handwerk hat mich dazu motiviert eine Ausbildung zum Mechatroniker im Bereich des Maschinenbaus zu absolvieren. Die betrieblichen Montagen der Anlagen und die Inbetriebnahmen dieser beim Kunden, haben mich motiviert. Ich wollte mehr Hintergrundwissen erlangen. Letztendlich hat mich dieses dazu bewogen ein Maschinenbaustudium mit der Fachrichtung Energie- und Anlagensysteme zu absolvieren, welches ich dann nach dem Abschluss der Fachhochschulreife auch begonnen habe.

2. Wie sind Sie auf KROENERT aufmerksam geworden?

Auf der Suche nach einem Unternehmen im Anlagenbau, welches mir zum Ende des Studiums die Möglichkeit bietet mein Praxissemester mit anschließender Bachelor Thesis zu absolvieren, bin ich über die Website von KROENERT auf das Unternehmen aufmerksam geworden.

3. Was hat Sie an KROENERT gereizt?

Der Sonderanlagenbau ist grundsätzlich sehr interessant. Bereits im Vorstellungsgespräch wurde mir das Unternehmensleitbild von KROENERT deutlich. KROENERT bietet Anlagen und Problemlösungen für unterschiedlichste verfahrenstechnische Anwendungen an. Die Vielfältigkeit der Verfahrenstechnik und das Bestreben danach, diese durch Entwicklungsprojekte weiterzuentwickeln, haben mich begeistert.

4. Erzählen Sie uns mehr von Ihrer Laufbahn bei KROENERT.

Angefangen habe ich im Februar 2015 mit meinem Praxissemester im Technology Center. Ich konnte den Umgang mit den Anlagen kennenlernen, sowie erste Erfahrungen im Tagesgeschäft sammeln. Anschließend habe ich im Entwicklungsprojekt der Trocknungstechnik meine Bachelor Thesis geschrieben. Es wurde im Rahmen des Projektes die Effizienz mehrerer Konvektionstrockner bei unterschiedlichen Anlagenparametern erfolgreich untersucht. Nach dem Ablegen meiner Prüfung habe ich die Chance bekommen, als Prozessingenieur im Technology Center anzufangen. Darüber habe ich mich sehr gefreut!

5. Welche Ziele verfolgen Sie als Prozessingenieur?

Das Technology Center stellt aufgrund der hohen Qualitätsansprüche im Bereich der Verfahrenstechnik und der zukunftsorientierten Entwicklung dieser eine unabdingbare Position im Unternehmen dar. Es ist also mein Ziel, im Rahmen von Entwicklungsprojekten zu dieser Entwicklung der Verfahrenstechnik beizutragen. Des Weiteren äußern sich die Ansprüche im Tagesgeschäft, in der Zusammenarbeit mit dem Kunden und der Entwicklung seines Endproduktes.

6. Was heißt das konkret?

Das bedeutet, dass die Kundenversuche und die dafür benötigte Verfahrenstechnik, welche das richtige Auftragsverfahren und die entsprechenden Anlagenparameter beinhaltet, optimal ausgelegt und vorbereitet werden müssen. Primär ist es selbstverständlich wichtig die Endprodukte des Kunden zu entwickeln, sekundär ist es jedoch auch unerlässlich aus diesen Versuchen, die wichtigsten Erkenntnisse und Wissen aus diesen Daten zu eruieren, um diese für zukünftige Aufgaben nutzen zu können. Wie bereits angesprochen sind Entwicklungsprojekte zielführend um bei der Verfahrenstechnik neueste Technologien verwenden zu können und zukunftsorientiert der Konkurrenz immer ein Schritt voraus zu sein.

7. Was macht Ihrer Meinung nach einen guten Prozessingenieur aus?

Ein guter Prozessingenieur sollte meiner Meinung nach systematisch an Aufgabenstellung heran gehen. Um die erzielten Lösungen und fundierten Ergebnisse zu vertreten, ist es maßgeblich vorweg alle möglichen Aspekte berücksichtigt zu haben, was das systematische Arbeiten nochmals untermauert.

Weiter sollte man für sich auch alle möglichen Dinge hinterfragen und diese nicht für selbstverständlich hinnehmen, denn nur so ist es möglich dazu zu lernen. Ein weiterer grundlegender Punkt, welcher auch gerade hier in der Verfahrenstechnik zum Tragen kommt, ist es den Zusammenhang zwischen der Theorie und der Praxis herzustellen. Diese Eigenschaft ist besonders in der Entwicklungsarbeit ein wichtiger Faktor.

Ich denke da habe ich jetzt einige Punkte und Eigenschaften genannt, welche meiner Meinung nach ein guter Prozessingenieur mitbringen sollte.

8. Was treibt Sie jeden Tag an?

Zunächst gestalten das Tagesgeschäft und die damit verbundenen unterschiedlichsten Anforderungen der Kunden die Arbeit sehr abwechslungsreich und somit auch immer interessant. Es motiviert mich diese Problemstellungen und Herausforderungen anzunehmen und auf geeigneten Lösungen hinzuarbeiten. Es sind auch die Erfahrungen im Umgang mit den Anlagen und neue Erkenntnisse, aus Auswertungen und Gesprächen mit Kollegen und Vorgesetzten, welche mir Spaß bei der täglichen Arbeit machen.

9. Was ist Ihr Lebensmotto?

Ein wirkliches Lebensmotto habe ich nicht. Ich würde dennoch gerne Marcus Tullius Cicero (106 - 43 v. Chr.), einen römischen Redner und Staatsmann zitieren: „Fang nie an aufzuhören, hör nie auf anzufangen“. Es gibt so viele Möglichkeiten den eigenen Horizont zu erweitern, was aber auch bedeutet über den Tellerrand hinaus schauen zu müssen und für neue Dinge, die einen weiter- bzw. fortbilden können, offen zu sein.

Ihre Ansprechpartner

Personalleitung

Ramona Junuzovic

Aus- und Weiterbildung

Amelie Buchwald

Personalbetreuung

Andrea Lemich

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