Interview mit Bianca Schulze

Zunächst würden wir gerne etwas über Ihre Person erfahren!

Ich bin seit Oktober 2018 Wahl-Hamburgerin. Die Nähe zum Wasser, um meinem Hobby, dem Kitesurfen nachzugehen, macht Hamburg für mich zum perfekten Zuhause. Die letzten Jahre habe ich viel im Ausland verbracht, u. in Indien, den USA und Spanien und bin dadurch begeistert, Menschen aus anderen Kulturen zu begegnen und von ihnen zu lernen.

Was haben Sie vor KROENERT gemacht?

Direkt vor KROENERT habe ich 5 Jahre bei den Ford-Werken in Köln und Valencia, Spanien im Einkauf gearbeitet.

Wie sind Sie auf KROENERT aufmerksam geworden?

Ich wollte zum einen zurück in die nördliche Heimat und nach meiner Erfahrung im Serieneinkauf mein Wissen um den Einkauf im Sondermaschinenbau erweitern. KROENERT ist mir als Traditionsunternehmen bei meiner Suche direkt positiv aufgefallen.

Was hat Sie an KROENERT gereizt?

KROENERT hat eine lange Erfolgsgeschichte und agiert innovativ und global. Es gibt immer neue Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und neues zu lernen. Die flache und offene Hierarchie gibt mir die Möglichkeit, meine Ideen und Erfahrungen positiv einzubringen und gemeinsam umzusetzen.

Welche Ziele verfolgen Sie als Commodity Managerin?

Ich sehe meine Aufgabe einerseits in der potenzausschöpfenden Analyse der Beschaffungsmärkte und der strategischen Beschaffung unter Abwägung der aktuellen Möglichkeiten und Risiken, aber auch darin, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, in dem alle Abteilungen eng miteinander arbeiten und kommunizieren und darin, starke und verlässliche Lieferantenbeziehungen aufzubauen und aufrechtzuerhalten.

Was heißt das konkret?

Um auf schnell ändernde Marktveränderungen und -anforderungen nicht nur zu reagieren, sondern proaktiv handeln zu können, ist es wichtig, in engem Austausch mit allen Abteilungen zu stehen und gemeinsam unternehmensrelevante Informationen zu generieren, um die richtigen Produkte am Markt zu beschaffen.  Dazu bedarf es ein verlässliches und stabiles Lieferantenportfolio aufzubauen und Partnerschaften mit innovativen und stabilen Zulieferern zu gründen und aufrechtzuerhalten. Hinzu kommt die vorausschauende Marktbeobachtung und deren Trends, diese zu bewerten, eventuelle Risiken abzuleiten und die Beschaffungsstrategie entsprechend anzupassen.

Was macht Ihrer Meinung nach eine gute Commodity Managerin aus?

Sich kontinuierlich mit den Trends, Möglichkeiten und Risiken am Markt vertraut zu machen, die Beschaffungsstrategie entsprechend anzupassen und eine verlässliche Lieferantenbasis zu kreieren, die auch in marktbedingten Engpässen und Schwierigkeiten die Lieferungen aufrechterhalten. Des Weiteren ist es wichtig, sich nicht nur auf den Markt nach außen zu fokussieren, sondern insbesondere den Austausch mit den anderen Abteilungen zu fördern und voneinander zu lernen.

Was treibt Sie jeden Tag an?

Wenn man an etwas arbeitet oder etwas tut, das einen wirklich begeistert, muss man nicht angetrieben werden, sondern man wird von der Vision gezogen.

Was ist Ihr Lebensmotto?

"Wenn du nicht aufhören kannst, daran zu denken, hör‘ nicht auf daran zu arbeiten."